Geschichte

Zeitreise zur Langholter Ortsgründung

Holger Weers
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Von Holger Weers
| 22.09.2021 06:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zur Vorbesprechung trafen sich die beiden Bürgermeister der Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn, Geert Müller und Günter Harders, Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche sowie die Organisatoren der 700-Jahr-Feier der Ortschaft Langholt zu Vorgesprächen im Gulfhaus in Ostrhauderfehn. Foto: Weers
Zur Vorbesprechung trafen sich die beiden Bürgermeister der Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn, Geert Müller und Günter Harders, Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche sowie die Organisatoren der 700-Jahr-Feier der Ortschaft Langholt zu Vorgesprächen im Gulfhaus in Ostrhauderfehn. Foto: Weers
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Eine Schau mit Informationstafeln zu den Klostern der Johanniter kommt bald nach Ostrhauderfehn. Hintergrund ist die 700-Jahr-Feier der Ortschaft Langholt.

Ostrhauderfehn - Die Wanderausstellung „Johanniter an der Nordseeküste – Gemeinschaft, Glaube, Geschichte“ macht im Oktober Station in der Gemeinde Ostrhauderfehn. Vom 9. Oktober bis zum 31. Oktober ist sie im Gulfhaus am Leda-Jümme-Weg in Ostrhauderfehn zu sehen. Den Organisatoren der 700-Jahr-Feier der Ortschaft Langholt ist es gelungen, die Ausstellung nach Ostrhauderfehn zu bekommen. Eines der Klöster stand in der Ortschaft Langholt.

„Es soll sich nicht nur um eine reine Informationsveranstaltung handeln. Wir wollen den Besuchern auch an verschiedenen Tagen ein entsprechendes Rahmenprogramm bieten“, sagt Paul Vosseler vom Orga-Team. Passend zum Mittelalter wird es zum Beispiel am 9. Oktober einen Auftritt des Ensembles „Schnurrpfeyfferey“ geben. Die Profimusiker präsentieren Stücke aus dem Mittelalter und der Renaissance, gespielt auf Instrumenten der damaligen Zeit. Der Geschichtskreis wird am 16. Oktober im Gulfhaus einen Vortrag zum Thema Klöster halten. Auf der ostfriesischen Halbinsel war der Johanniterorden mit den meisten Klöstern vertreten. Das führte im Herbst 2019 im Klosterverein Ihlow zu der Idee, in einer Wanderausstellung die Geschichte und die Gegenwart dieser ehemaligen friesischen Johanniterklöster zu präsentieren und ihre Bedeutung für die Region in Erinnerung zu rufen.

Blick in ein Militärlager

„Wir sind zudem noch in Gesprächen mit der Hospitaliter-Kommende Norden, die eine Zeltstadt aufbauen will“, so Vosseler. Die Hospitaliter-Kommende Norden ist eine Interessengemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Militärlager des Hospitaliter-Ordens aus dem 13. Jahrhundert darzustellen.

Auch der kirchliche Aspekt des Johanniterordens wird näher beleuchtet. Der Johanniterorden ist als Orden vom Spital des heiligen Johannes zu Jerusalem im Jahre 1099 gegründet worden. Seit der Zeit auf der Insel Malta hat sich der Name des Ordens in Malteserorden geändert. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zur Aufspaltung in einen katholischen und einen protestantischen Zweig.

Über die Geschichte und die diakonische Arbeit der Malteser sowie des evangelischen Zweiges der Johanniter werden Pfarrer Thorsten Brettmann (St. Bonifatius-Gemeinde) und Pastor Martin Sundermann (Kirchenkreis Rhauderfehn) im Rahmen eines Seniorennachmittags Vorträge halten.

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