Berlin
Verzweifelt auch Annalena Baerbock an den Fragen der Kinderreporter?
Nach Armin Laschet und Olaf Scholz hat sich auch Annalena Baerbock in der TV-Sendung „Late Night Berlin“ den Fragen der Kinder Pauline und Romeo gestellt. Machte sie dabei eine bessere Figur als ihre Konkurrenten?
Erst nahmen die Kinderreporter Pauline und Romeo bei „Late Night Berlin“ auf ProSieben die Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) in die Mangel, jetzt folgte Annalena Baerbock von den Grünen. Die Politikerin war am Dienstagabend in der Sendung von Moderator Klaas Heufer-Umlauf zu sehen.
Wie für Laschet und Scholz dürfte es auch für Baerbock überraschend gewesen sein, wie hartnäckig die beiden Kinder nachfragten. Ob sie in dem Interview souveräner rübergekommen ist als ihre beiden Konkurrenten?
„Warum willst du Bundeskanzler werden?“
In der vergangenen Sendung von „Late Night Berlin“ waren Laschet und Scholz mit Pauline und Romeo auf unnachgiebige Interviewer gestoßen, die nur scheinbar naive Fragen stellten, aber auch mal unterbrachen, um dann hartnäckig nachzubohren. Es ging um Seenotrettung, Ehe für alle und Pokémon. Beide Politiker sahen dabei schlecht aus.
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Annalena Baerbock schlug sich da um einiges besser. Doch auch für sie legten die beiden Kinderreporter einige Stolpersteine aus. So stellte Pauline gleich als erstes die Frage, warum Baerbock Bundeskanzler werden wollen - und das, obwohl das Format „Kinder fragen Kanzler:innen“ heißt.
Auch wurde sie gefragt, ob sie Schuld daran sei, dass die Grünen gerade verlieren. Das verneinte Baerbock, gab aber zu, sich noch ein bisschen mehr anstrengen zu müssen. „Du bist ja auch nur Dritte“, wie Pauline mit mitleidigem Gesichtsausdruck betonte. Ob dieses Interview daran etwas ändern wird?