Fußball

Leer und Firrel stehen auswärts unter Druck

Maren Stritzke
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Von Maren Stritzke
| 14.08.2021 07:13 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Lukas Koets (am Ball) und Germania Leer treten am Sonntag in Bevern an. Foto: Lohmann
Lukas Koets (am Ball) und Germania Leer treten am Sonntag in Bevern an. Foto: Lohmann
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In der Fußball-Landesliga ist Germania Leer am Sonntag in Bevern zu Gast, GW Firrel tritt in Friesoythe an. Beide Mannschaften hoffen auf die ersten Saisonpunkte.

Ostfriesland - Nach ihren Heimniederlagen zum Landesliga-Auftakt stehen die Fußballer vom VfL Germania Leer und von Grün-Weiß Firrel am Sonntag unter Druck. Beide Teams sind auswärts gefordert. Die Leeraner sind beim SV Bevern zu Gast, GW Firrel wird bei Hansa Friesoythe erwartet. Beide Partien werden um 15 Uhr angepfiffen.

Germania Leer hat den morgigen Gegner im Bezirkspokalspiel beim SV Molbergen am Mittwoch beobachten lassen. „Bevern ist offensiv unglaublich stark und versucht, möglichst schnell zum Torabschluss zu kommen“, sagt Germania-Coach Christian Rosendahl. Vor allem Beverns Albi Dosti, der beim 3:0-Pokalerfolg in Molbergen die ersten zwei Tore erzielte, werden die Germanen im Blick haben müssen. Die Köpfe der Leeraner nach dem 1:2 gegen Hansa Friesoythe am vergangenen Sonntag sind wieder frei: „Das war eine bittere Niederlage, aber die ist mittlerweile gut verdaut. Es geht jetzt darum, in Bevern drei Punkte zu holen“, sagt Rosendahl, dem Eike Begemann und Diamant Dreshaj (jeweils ortsabwesend) sowie Steffen Busemann nicht zur Verfügung stehen werden. Hinter dem Einsatz von Arne Zimmermann (Schleimbeutelentzündung) steht noch ein Fragezeichen.

Grün-Weiß Firrel wird mit aller Macht einen Fehlstart verhindern wollen. In Friesoythe steht die Mannschaft aber vor einer schwierigen Aufgabe. Von den 16 saisonübergreifenden Pflichtspielsiegen in Folge, die die Statistik aufweist, will Friesoythes Trainer Hammad El-Arab aber nichts wissen: „Das interessiert uns wenig. Wir haben das erste Landesliga-Spiel in Leer gewonnen – das ist alles, was zählt.“ Der Coach stellt sich auf ein schwieriges Spiel ein. „Firrel ist eine Mannschaft von hoher spielerischer und technischer Qualität. Die Niederlage gegen Westrhauderfehn war sicherlich auch etwas überraschend“, sagt El-Arab, der am Sonntag mit einigen Spielerausfällen rechnet. „Allein bei fünf Spielern ist es fraglich, ob sie gegen Firrel auflaufen können.“

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