Berlin

Laschet unter Druck – Schwarz-Grün derzeit ohne Mehrheit

Stefanie Witte
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Von Stefanie Witte
| 11.08.2021 11:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
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Lange Zeit pendelten sich die Umfrageergebnisse der Parteien ein – beeinflusst vor allem durch die Spitzenkandidaten. Nun kommt Bewegung in den Wahlkampf.

Es kommt Bewegung in den Bundestagswahlkampf: Die Union sinkt im RTL/ntv-Trendbarometer in der Wählergunst auf 23 Prozent - drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD gewinnt ebenso viele Prozentpunkte und erzielt in der Umfrage mit 19 Prozent den besten Wert seit April 2018.

Wenn nicht erst im September sondern bereits jetzt der neue Bundestag gewählt würde, könnten die Parteien dementsprechend mit folgendem Ergebnis rechnen: 

Die starken Verschiebungen hätten auch Auswirkungen auf die Regierungsbildung: Weder die derzeit regierende Koalition aus Union und SPD noch Schwarz-Grün kämen auf eine regierungsfähige Mehrheit, für die 374 Sitze im Bundestag notwendig wären. Regieren könnten stattdessen die „Jamaika-Koalition“ (Union, Grüne, FDP) mit zusammen 454 Mandaten, die „Deutschland-Koalition“ (Union, SPD und FDP) mit 445 Mandaten, die „Ampel-Koalition“ (Grüne, SPD und FDP) mit 417 Mandaten sowie ein rot-rot-grünes „Links-Bündnis“ (zusammen 376 Mandate).

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