Fußball

TuRa-Coach Colak lobt: Spiel gegen den Ball „sensationell“

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 10.08.2021 18:59 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
TuRa-Trainer Erha Colak (links) und sein Team genossen den Saisonauftakt in vollen Zügen. Foto: Damm
TuRa-Trainer Erha Colak (links) und sein Team genossen den Saisonauftakt in vollen Zügen. Foto: Damm
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Das war zum Start ein Ausrufezeichen. Fußball-Landesligist TuRa 07 kam mit dem Auswärtssieg in Firrel glänzend aus den Startlöchern. Papenburgs Trainer Weusthof verfolgte zum Auftakt einen Livestream.

Ostfriesland - Über einen gelungenen Einstand darf sich Erhan Colak als Trainer von TuRa 07 Westrhauderfehn freuen. Nach dem 2:0-Sieg im Bezirkspokal beim SV Frisia Loga gewann seine Mannschaft auch zum Landesliga-Auftakt mit 3:0 bei Grün-Weiß Firrel. Entsprechend fröhlich zeigte sich der neue Coach.

„Ich bin sehr zufrieden. Vor allem, weil wir das Spiel in Firrel auch verdient gewonnen haben. Wir haben das Spiel kontrolliert, die Mannschaft hat unsere Vorgaben super umgesetzt. Dass wir einer Mannschaft mit der Offensivpower von Firrel nur zwei Chancen gestattet haben, ist schon bemerkenswert“, sagt Erhan Colak.

Vorbereitung durchwachsen

Nach eher durchwachsenen Ergebnissen in den Testspielen war der Erfolg der TuRaner nicht unbedingt zu erwarten. „Die Vorbereitung war schon etwas holprig, immer wieder fehlten einige Spieler. Das Trainingslager auf Borkum hat uns noch einmal mehr zusammengeschweißt. Vor dem Spiel in Firrel sagte ich der Mannschaft in der Kabine, dass wir hier gewinnen wollen, und nicht nur einen Punkt holen wollen oder so. Das haben wir dann auch gemacht und haben durch cleveres und schnelles Spiel unsere Tore erzielt. Das Spiel gegen den Ball war sensationell. Ich bin schon etwas stolz auf die Mannschaft“, sagt Colak.

Das musste nach der Partie dann auch noch ein wenig gefeiert werden. „Am Sonntagabend ist das immer etwas schwierig. Aber nach einem Auftaktsieg im Derby haben wir uns das Bier danach nicht nehmen lassen. Am Ende sind es aber auch nur drei Punkte, die wir aber sehr gerne mitnehmen“, so Colak. Auffälligster Akteur am Sonntag war Frank Waden, der alle drei TuRa-Tore erzielte.

Drei Tore von Waden

Der „Man of the Match“ war er für seinen Trainer aber nicht. „Das war für mich die Mannschaft mit ihrer tollen Leistung, da möchte ich keinen Spieler hervorheben. Frank hat das Ganze dann mit seinen Toren vollendet und steht dafür auch zurecht im Fokus“, sagt Colak. „Für Frank freut mich das sehr, er war ja lange verletzt. Er hat aber nicht nur die Tore gemacht, sondern auch für die Mannschaft gearbeitet und viele Wege gemacht. Das ist für mich genauso viel Wert“, sagt Colak.

In Abwesenheit von Trainer Alo Weusthof feierte auch der SC Blau-Weiß 94 Papenburg mit einem 2:0-Auswärtssieg beim VfL Wildeshausen einen gelungenen Start in die Landesliga. Für den BW-Coach war es in 31 Jahren erst das dritte Spiel, bei dem er nicht an der Seitenlinie stand. Ganz abwesend war Weusthof am Freitagabend aber nicht.

Via Livestream konnte er die Partie zum Teil im Internet verfolgen und stand auch in Kontakt mit Co-Trainer Rainer Sinnigen, der ihn in Wildeshausen vertrat. „Wir haben während des Spiels geschrieben und auch miteinander telefoniert, auch über mögliche Wechsel, die wir aber auch schon im Vorfeld besprochen hatten. Aus der Entfernung ist das natürlich nicht so einfach“, sagt Weusthof. Sein Wochenende konnte der Fußballlehrer nach dem Sieg dann aber genießen.

Schleppender Anfang

„Am Anfang war es laut Rainer Sinnigen noch etwas schleppend. Umso schöner ist es, dass wir es danach besser gemacht haben. Das war sehr wichtig, für Siege gibt es keinen Ersatz. Wir müssen uns aber immer wieder neu beweisen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen“, sagt Weusthof.

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