Investition

Verzögerungen bei Umbau durch Corona

| 09.08.2021 16:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Beim Umbau der ehemaligen Amtsrichterwohnung in Friesoythe hat es Verzögerungen gegeben. Aber voraussichtlich ab Herbst kann das Albertus-Magnus-Gymnasium die Räume nutzen.

Friesoythe - Das Albertus-Magnus-Gymnasium und die Kreismusikschule werden die ehemalige Amtsrichterwohnung in Friesoythe voraussichtlich ab dem Herbst nutzen können. Die Kernsanierung habe sich auch durch die Corona-Pandemie verzögert. Das teilte Sascha Sebastian Rühl, Pressesprecher des Landkreises Cloppenburg mit. Im Frühjahr 2020 starteten die Arbeiten zur Kernsanierung der. Vor dem Umbau war das Polizeikommissariat Friesoythe in dem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Nach dem Umbau, zu dem auch ein neuer gläserner Treppenhausanbau mit Aufzug gehört, wird das Albertus-Magnus-Gymnasium die komplett grundsanierten Räumlichkeiten nutzen.

In dem denkmalgeschützten Bereich wird die Schulbibliothek untergebracht. Neben einer modernen medialen Ausstattung der Bibliothek sind auch eine Leseecke und ein Loungebereich vorhanden. Im umgebauten Anbau werden in drei Übungsräumen und einem großen Probenraum die Musikklassen des Albertus-Magnus-Gymnasium und der Kreismusikschule unterrichtet. Nachdem die Entkernung im Februar 2020 noch ohne Einfluss der Corona-Pandemie durchgeführt werden konnte, beeinträchtigten anschließend die veränderten Umstände den Bauablauf des Neu- und Umbaus. Mitarbeiter, die in Quarantäne mussten und Lieferengpässe sorgten und sorgen noch immer für Baustillstände und Verzögerungen im Bauablauf.

Lieferengpässe

Aufgrund der Terminverzögerungen im April 2020 bei den Rohbauarbeiten, konnten die Folgegewerke, wie beispielsweise der Elektriker nicht rechtzeitig beginnen. Durch notwendige Vorgaben auf der Baustelle, es durfte sich nur eine eingeschränkte Anzahl der Firmen und Mitarbeiter im Gebäude aufhalten, verzögerten sich die Arbeiten. Bestellungen, die erst nach Aufmaß möglich waren, wiesen verlängerte Lieferzeiten aufgrund von Lieferengpässen im Bereich der Zulieferer aus, heißt es in der Mitteilung.

„Im Laufe der Bauzeit haben sich so die zeitlichen Probleme und Engpässe potenziert“, so Kreissprecher Rühl. Mit den Folgegewerken mussten die neuen Termine abgesprochen und leider verlängerte Lieferzeiten akzeptiert werden. Das aktuell teilweise wechselhafte Wetter verzögert selbst im Sommer die Anstricharbeiten der Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes.

Die Kreisverwaltung bedauere, dass durch die Summe der Probleme auf der Baustelle die Nutzung erst später möglich sein wird. Immerhin: Diese Umstände haben sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht auf die veranschlagten Baukosten ausgewirkt. Das sei in der aktuellen Situation, in der manche Bauprojekte wegen fehlender oder im Preis gestiegener Rohstoffe gestoppt werden müssen, eine sehr gute Nachricht. Nachdem auf all diese Unwägbarkeiten reagiert wurde, ist der Landkreis zuversichtlich, dass das Gebäude nun im Herbst fertiggestellt an die Nutzer übergeben werden kann.

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