Fußball

Verwandelter Elfmeter brachte TuRa in Führung

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 01.08.2021 19:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Viele Zweikämpfe prägten das Pokalspiel zwischen Frisia Loga (rote Trikots) und TuRa 07 Westrhauderfehn. Foto: Damm
Viele Zweikämpfe prägten das Pokalspiel zwischen Frisia Loga (rote Trikots) und TuRa 07 Westrhauderfehn. Foto: Damm
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TuRa Westrhauderfehn ist im Bezirkspokal eine Runde weiter: Der Landesligist gewann in Loga mit 2:0. Dabei bekamen die Gastgeber zwei Elfmeter zugesprochen – einer wurde sicher zum 0:1 verwandelt.

Loga - Der Fußball-Bezirksligist Frisia Loga unterlag am Sonntag in der ersten Runde des Bezirkspokals dem Landesligisten TuRa 07 Westrhauderfehn vor 150 Zuschauern mit 0:2. Aus Sicht von Frisias Trainer Atilla Özge war es eine vermeidbare Niederlage: „Glückwunsch an TuRa! Aber für uns war mehr drin. In der Vorwärtsbewegung waren wir nicht konsequent genug. Daran müssen wir noch arbeiten.“

TuRas Nachwuchsspieler Jasper Weber (links) hier im Laufduell mit Timo Jeschke. Foto: Damm
TuRas Nachwuchsspieler Jasper Weber (links) hier im Laufduell mit Timo Jeschke. Foto: Damm
Die Gäste, die einige Stammspieler ersetzen mussten, erarbeiteten sich die erste Möglichkeit in der achten Minute. Frank Waden passte von der rechten Seite auf Mathis Flügge, dessen Schuss aus 14 Metern wehrte Frisias Schlussmann Moritz Horn mit dem Fuß ab. Fast im Gegenzug ergab sich die erste Chance für die Platzherren. Burak Odebasi ließ zwei Abwehrspieler stehen. Seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Enno Bunger abwehren, Henning Meyer klärte vor dem heranstürmenden Daoud Jajan.

TuRas Kapitän Ole Eucken verwandelte sicher

Nachdem Ole Eucken in der 20. Minute einen Freistoß noch knapp vorbeigeschossen hatte, bekam er kurz darauf die Chance vom Elfmeterpunkt. Nach einem Foul von Horn an Waden verwandelte der Kapitän sicher zur Führung. Die Gastgeber erhöhten nun den Druck, spielten schnell nach vorn, verzettelten sich dann aber immer wieder vor dem Abschluss. So verzog Layth Alsubaih in der 36. Minute freistehend vor dem Tor.

Westrhauderfehns Ole Eucken (schwarzes Trikot) hier im Zweikampf mit Daoud Jajan. Foto: Damm
Westrhauderfehns Ole Eucken (schwarzes Trikot) hier im Zweikampf mit Daoud Jajan. Foto: Damm
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste zunächst wieder das Kommando. Frank Waden scheiterte zweimal an Horn. Der hatte Glück, als er bei einem Abwehrversuch Mathis Flügge anschoss, das Leder aber knapp vorbeitrudelte. In der 58. Minute wehrte Artjom Voronin einen Ball mit dem Arm ab. Schiedsrichter Ihno Dreesmann (Weener), der mit der fairen Partie keine Schwierigkeiten hatte, zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß – erneut von Eucken getreten – parierte Horn.

Die letzte Chance erarbeiteten sich die Gastgeber

TuRa erarbeitete sich nun weitere Möglichkeiten. In der 60. Minute traf Malte Eucken. Er stand allerdings knapp im Abseits. Eine Minute später setzte er sich erneut durch, seine Hereingabe schoss Henning Meyer aus sechs Metern vorbei. Auch am 0:2 war der schnelle Flügelspieler beteiligt. Er ließ seinen Gegenspieler in der 69. Minute erneut stehen, passte auf Waden, der mühelos zum 0:2 einschoss. Die letzte Chance gehörte den Gastgebern. Nach einem Missverständnis in der TuRa-Abwehr scheiterte der eingewechselte Malte Eden am schnell reagierenden Bunger.

TuRas Coach Erhan Colak zeigte sich zufrieden: „Wir mussten kurzfristig einige Spieler ersetzen. So hat sich Pascal Menken am Freitag am Knie verletzt, drei weitere sind erkrankt. So mussten Akteure aus der U23 und mit Jasper Weber ein A-Jugendlicher spielen“, erklärte er. „Wir haben wenig zugelassen, gut gegen den Ball gespielt, allerdings wieder gute Möglichkeiten liegengelassen“, sagte Colak. In der zweiten Runde müssen die Fehntjer beim Bezirksligisten SV Holtland antreten.

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