Berlin

Diese Auswirkungen hat die Flut auf die Wählerstimmung

Stefanie Witte
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Von Stefanie Witte
| 21.07.2021 09:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
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Mehr Zuspruch für die Grünen wegen des Klimawandels? Abgestrafte CDU wegen eines lachenden Kanzlerkandidaten? Die Umfrageergebnisse dieser Woche überraschen.

Zwar liegt die Union weiter vorne. Nach der Flutkatastrophe verliert sie aber im RTL/ntv-Trendbarometer und fällt erneut unter die 30-Prozent-Marke. Liegt es am Kandidaten? Forsa-Chef Manfred Güllner, der die Umfrage erstellt hat, schreibt dazu, der Kanzlerkandidat erweise sich weiterhin nicht als Wählermagnet. „Er bleibt auch nach seinen Auftritten in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten weitgehend konturen- und farblos“, so Güllner. Laschets Lachen spiele dabei allenfalls eine untergeordnete Rolle.

In der Woche der Flutkatastrophe haben dementsprechend vor allem die Unionsparteien an Zustimmung eingebüßt. Im RTL/ntv-Trendbarometer, für das Daten vom 13. bis zum 19. Juli erhoben wurden, verlieren CDU und CSU gegenüber der Vorwoche zwei Prozentpunkte und fallen wieder unter die 30-Prozent-Marke. SPD und AfD gewinnen jeweils einen Prozentpunkt. Interessant: Die Grünen erfahren trotz der Umweltkatastrophe nicht mehr Zuspruch.

Mehrheitsfähig wären damit eine Koalition aus Union, SPD und FDP, Schwarz-Grün sowie eine Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP.

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