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Pandemie

Kreis Leer: Siebter Todesfall im Zusammenhang mit Corona

Eine Mikroskopaufnahme zeigt das neuartige Coronavirus. Archivbild: Centers for Disease Control and Prevention/AP/DPA

Von Jonas Bothe

Nach Angaben des Landkreises Leer ist ein 80-Jähriger an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Es ist der insgesamt siebte Corona-Todesfall im Kreis Leer. Die Zahl der Infizierten stieg unterdessen um 16 an.

Landkreis Leer - Im Landkreis Leer gibt es den siebten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, ist am Wochenende ein 80-Jähriger aus dem Kreisgebiet an den Folgen der Infektion gestorben. Weitere Details gab der Landkreis nicht bekannt.

Am Wochenende und am Montag sind im Landkreis Leer insgesamt 19 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Die Zahl der aktiv Infizierten liegt bei 58. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 365 Menschen im Landkreis Leer mit dem Coronavirus infiziert. 300 davon sind genesen. Derzeit befinden sich 379 Menschen in Quarantäne.

Nachdem der sogenannte Inzidenzwert in der vergangenen Woche über die kritische Marke von 35 Infektionen pro 100000 Einwohner gestiegen war, sank er über das Wochenende weiter ab. Laut Kreisverwaltung liegt er derzeit bei 31,62 – und damit unter dem Grenzwert von 35, der aufgrund der Landesverordnung Einschränkungen zur Folge hat. Dies müsse allerdings zunächst durch eine Allgemeinverfügung offiziell „festgestellt“ werden. „Diese wird durch die Kreisverwaltung bereits in die Wege geleitet“, heißt es aus der Pressestelle. „Bis zu der Bekanntgabe der Allgemeinverfügung gelten jedoch weiterhin die Einschränkungen der vergangenen Tage.“

Jens Bohlsen 19.10.2020
16:40 Uhr
Also Stand heute 12 aktiv Infizierte weniger als noch am Freitag ... ( statt 70 nun 58) ... Wie viele der Infizierten zeigen Symptome? Die ganzen Zahlen verwirren mehr als das sie denn hilfreich sind
Horst Lux 19.10.2020
19:14 Uhr
Ich denke, dass es weniger um Symptome als um die Infektionen geht.
Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI vergehen stets einige Tage
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