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Norddeich

Norddeich: Surfer trieb im Wasser

Das Seenotrettungsboot „Wilma Sikorski“ der Station Norddeich war im Einsatz für einen Surfer. Bild: DGzRS/Stefan Mühr

Vor Norddeich musste am Mittwochmittag ein Surfer gerettet werden. Er hatte sich am Fuß verletzt und trieb im Wasser.

Norddeich - Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Norddeich haben am Mittwochmittag einen Surfer vor Norddeich gerettet. Der völlig entkräftete Mann hatte mit seinem Surfbrett an einem Leitdamm getrieben, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Donnerstag mit. Eine Surfschule und die Fähre „Frisia III“ hatten den Surfer gegen 12 Uhr auf dem Ende des westlichen Leitdammes entdeckt und die Seenotretter gerufen.

Die Leitdämme – zwischen denen die Fahrrinne von See nach Norddeich führt – sind etwa zwei Kilometer lang und dienen dem Schutz des Fahrwassers, heißt es in der Mitteilung.

Wind und Strömung entfernten Surfer von Land

Nach eigenen Angaben war der Mann – der einen Neoprenanzug trug – bereits seit zehn Uhr morgens mit seinem Surfbrett auf dem Wasser. Der starke Wind und die starke Strömung hatten den Mann immer weiter vom Land getrieben. Zudem hatte er sich beim Surfen am Fuß verletzt.

Rund eine halbe Stunde nach der Alarmierung hatte das Seenotrettungsboot „Wilma Sikorski“ den Mann erreicht. Die Seenotretter näherten sich dem Leitdamm so weit wie möglich an. Dann warfen sie dem Surfer eine Leine zu, mit der er sich zum Seenotrettungsboot zog. Der Mann war leicht unterkühlt und hatte offenbar einen Schock erlitten. Vorsichtshalber wurde er am Hafen dem Rettungsdienst übergeben.

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