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Papenburg

Schüler fit machen für den Schutz der Meere

Die Auswirkungen des Klimawandels auf Meere und Flüsse stehen im Mittelpunkt eines neuen Projektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das am Donnerstag in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg startete (von links): Dr. Kerstin Haucke, Dr. Thomas Südbeck und Ursula Mersmann (alle HÖB) sowie Dr. Ulrich Witte und Dr. Thomas Pyhel von der DBU. Bild: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Das Ziel des Projekts an der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg soll es sein, die Auswirkungen des Klimawandels auf Meere und Flüsse aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.

Papenburg - Meere und Fließgewässer stehen im Fokus eines Umweltbildungsprojektes, das jetzt an der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland (HÖB) in Papenburg startet. Schüler der gymnasialen Oberstufe werden gleichzeitig Zielgruppe und Multiplikatoren sein.

„Die Schüler nicht nur mit dem entsprechenden Wissen zu versorgen, sondern sie in die Lage zu versetzen, den Wissenstransfer an weitere Zielgruppen selbst zu gestalten, sehen wir als besonders positiv an“, sagte Dr. Ulrich Witte, Abteilungsleiter Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), am Donnerstag laut einer Mitteilung bei der Bewilligungsübergabe.

DBU unterstützt das Projekt mit 125 000 Euro

Die Zielgruppe werde befähigt, das komplexe Thema nicht nur eindimensional fachlich zu behandeln, sondern die Zusammenhänge aus verschiedenen inhaltlichen Perspektiven unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher, sozialer und gesamtgesellschaftlicher Fragestellungen zu betrachten. Die Bundesstiftung Umwelt fördert das Projekt fachlich und finanziell mit rund 125 000 Euro.

„Projekt-Ziel ist, die Auswirkungen des Klimawandels auf Meere und Flüsse aus verschiedenen fachlichen Perspektiven zu beleuchten und Schüler in die Lage zu versetzen, selbst geeignete Konzepte zur Kommunikation dieser Thematik zu entwickeln und zu erproben“, so Dr. Thomas Südbeck, Leiter der Bildungsstätte. Das vorgelegte Bildungskonzept sehe verschiedene fachspezifische Veranstaltungen sowie fächerübergreifende Arbeitsgruppen und Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen vor. Auf dieser Grundlage sollen dabei von den Schülern eigene kleinere Umweltausstellungen entwickelt und verwirklicht werden, mit denen die Themen einem breiten Zielpublikum präsentiert werden können.

Am Ende wird ein Gesamtergebnis präsentiert

Neben Fachexperten aus dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg, des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven sowie der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Wilhelmshaven ist dabei das Einbinden externer Fachleute aus dem Agentur- und Museumsbereich vorgesehen.

Die Gesamtergebnisse sollen in Form einer Handreichung für weitere Schulen und außerschulische Umweltbildungseinrichtungen dokumentiert werden.

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