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Logabirum empfängt Liga-Schwergewicht

Hermann Peker fällt nach einer Operation bis zum Saisonende aus. Bild: Barth

Die Basketballer von Fortuna Logabirum erwarten am Sonntag den MTV/BG Wolfenbüttel. Auf Hermann Peker müssen die Ostfriesen verzichten – nicht nur in dieser Partie.

Leer - Das Heimspiel der Basketballer von Fortuna Logabirum in der vergangenen Saison gegen den MTV/BG Wolfenbüttel wird allen Beteiligten in Erinnerung bleiben. Es gab den höchsten Sieg in der kurzen Regionalliga-Geschichte der S.O. Medien Baskets Fortuna Logabirum und gleichzeitig das letzte Spiel von Alexander Meiborg als Trainer der ersten Herren. Aus allen Nähten platzte damals die Halle der Friesenschule. Ein Dreivierteljahr später treffen beide Teams in ähnlicher Konstellation wieder aufeinander. Die Partie beginnt Sonntag um 16 Uhr in der Leeraner BBS-Halle.

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Die Fortunen müssen in dieser und allen weiteren Saisonspielen auf Hermann Peker verzichten, der am Donnerstag an der Patellasehne operiert wurde. „Er hat sich bis zum Klassenerhalt durchgequält und sich für die Mannschaft geopfert, das verdient Respekt“, äußerte sich Trainer Finn Höncher, der trotzdem auf eine starke Leistung seines Teams hofft.

Sieg als Bonus

Der MTV verlor vor drei Wochen in Bürgerfelde und unterlag sieben Tage später überraschend gegen den Osnabrücker TB. Damit haben die Südniedersachsen wohl alle Titelambitionen begraben müssen. Die Logabirumer schlugen hingegen den TK Hannover und feierten den wohl vorzeitigen Ligaverbleib. Dementsprechend können beide Teams morgen ohne Druck in das Duell gehen. Für Logabirum wäre ein Sieg definitiv als „Bonus“ zu bewerten, ähnlich wie die beiden entführten Punkte aus der Artland-Arena in Quakenbrück.

Dass an einem guten Tag mit Ausnahme von Bramsche jeder Gegner bezwungen werden kann, haben die Ostfriesen in dieser Saison bereits bewiesen. Insbesondere zu Hause lieferten die Fortunen mitreißende Spiele ab und hatten sogar den TuS Bramsche lange Zeit am Rande der Niederlage.

Der Gegner zeigte in dieser Saison zwei Gesichter. Zu Hause wurden bis auf das Duell mit dem Osnabrücker TB alle Partien gewonnen, während man auswärts bereits dreimal den Kürzeren zog. Zuletzt eben bei der ärgerlichen Niederlage in Bürgerfelde, wo es besonders im Angriff stockte. Nach zuletzt also zwei Niederlagen in Serie gilt es für die Gäste nun also wieder in die Spur zu kommen.

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