Saterland-Barßel

Elisabethfehn
10.07.2012

Neues Gesicht für etablierte Einrichtung

Sie schwenkten die Schaufeln und ließen Erdklumpen durch die Luft segeln. Mit dabei beim ersten Spatenstich waren Dr. Gustav Schünemann, Geschäftsführer der Fördervereins und ehemaliger Museumsleiter (Siebter von links), Antje Hoffmann (Museumsleiterin) und Landrat Hans Eveslage (Dritter von links). Bild: Berentzen
Sie schwenkten die Schaufeln und ließen Erdklumpen durch die Luft segeln. Mit dabei beim ersten Spatenstich waren Dr. Gustav Schünemann, Geschäftsführer der Fördervereins und ehemaliger Museumsleiter (Siebter von links), Antje Hoffmann (Museumsleiterin) und Landrat Hans Eveslage (Dritter von links). Bild: Berentzen

Von Maria Berentzen

Das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn wird modernisiert und umgestaltet. Die Bauarbeiten kosten rund eine Million Euro und sollen in etwa eineinhalb Jahren abgeschlossen sein.

Elisabethfehn - Die Schaufel senkte sich bereits, bevor der offizielle Spatenstich erfolgt war: Während Dr. Gustav Schünemann sein Grußwort hielt, kippte ein Moorspaten vorm Rednerpult um und polterte auf die Fliesen. „Das war der erste Spatenstich“, raunte es prompt im Publikum. Doch Schünemann ließ sich nicht beirren. Der ehemalige Museumsleiter lobte das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn als „einzigartig und beispielhaft in Deutschland“. Er hätte sich nicht vorstellen können, welche Popularität das Museum einmal erlangen würde, sagte er. Rund 12 000 Besucher kommen pro Jahr in die Einrichtung. Er freue sich auf die Modernisierung und sagte: „Das Alte soll dem Neuen weichen.“

Ursprünglich sei nur geplant gewesen, eine Ausstellungshalle auf dem Freigelände zu errichten, berichtete Museumsleiterin Antje Hoffmann mit Rückblick auf die sechsjährige Planungsphase. „Daraus ist ein ambitioniertes Großprojekt geworden“, berichtet sie. Die Umgestaltung des Museums kostet rund eine Million Euro und soll in gut eineinhalb Jahren abgeschlossen sein. Das Geld stammt von verschiedenen Sponsoren, darunter die „Leader Fehngebiet“, die Stiftung Niedersachsen und die Gemeinden Barßel und Saterland.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag, 10. Juli, im General-Anzeiger.

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