Von Heiner Schröder
Jan van Koningsveld tritt in Istanbul bei den Spielen im Kopfrechnen und Gedächtnissport teil. Bei vergangenen Meisterschaften belegte der Ostfriesen bereits erste, zweite und dritte Plätze.
Emden - Der Emder Jan van Koningsveld nimmt am 1. und 2. November an den ersten Olympischen Spielen im Kopfrechnen und Gedächtnissport in Istanbul teil. Er wird dabei größtenteils auf die Konkurrenten treffen, die er schon von mehreren Weltmeisterschaften kennt. Die „Memoriad” soll als neuer Höhepunkt für Gedächtnissportler und Kopfrechner alle vier Jahre dem olympischen Rhythmus wiederholt werden.
Van Koningsveld hat, wie berichtet, bei Weltmeisterschaften bereits erste, zweite und dritte Plätze belegt. Seine Paradedisziplinen sind das Multiplizieren achtstelliger Zahlen und das Kalenderrechnen. Der Unterschied zu den Mathe-Weltmeisterschaften besteht darin, dass an der „Memoriad” auch Gedächtnissportler antreten. Das sind Leute, die sich beispielsweise ein Kartenspiel ganz schnell merken können.
Es gibt noch einen weiteren Unterschied zur Mathe-WM: Bei den Olympischen Spielen gibt es ein Preisgeld immerhin 1500 Euro pro Sieg in einer Disziplin.
Für van Koningsveld wäre daher eine vordere Platzierung nicht schlecht: „Ich zahle die Anreise aus eigener Kasse und möchte über die Prämie einen Teil der Kosten wieder hereinholen”, sagt der Emder , der in seinem „normalen” Leben als Buchhalter arbeitet.