Schülerbeiträge

Strücklingen/Idafehn

Kinder erfuhren vieles über Geld

Die Klasse 4 a von der Marienschule Strücklingen hatte viel Spaß beim Besuch der Raiffeisenbank in Idafehn. Das Bild zeigt die Grundschüler mit Klassenlehrerin Beate Pleye (hinten links) und Bankmitarbeiterin Olga Hartwig (hinten rechts).Bild: Privat

Von der Klasse 4 a

Viertklässler aus Strücklingen besuchten die Bank in Idafehn. Die Nachwuchsreporter stellten jede Menge Fragen. Sie durften sogar einen 500-Euro-Schein in den Händen halten.

Strücklingen/Idafehn - Die Klasse 4 a von der Marienschule Strücklingen nimmt zurzeit am Projekt „Lese-Leuchten“ des General-Anzeigers teil. Im Rahmen dieses Grundschulprojektes durften die Schüler die Raiffeisenbank in Idafehn besuchen. Dort angekommen wurden die Kinder von den beiden Mitarbeiterinnen Eva-Maria Janssen und Olga Hartwig freundlich empfangen. Die Bankmitarbeiterinnen erzählten den Kindern viel über das Thema „Woher kommt das Geld und wo geht es hin?“ und zeigten ihnen einen kurzen Film zur Herstellung des Geldes.

Viele Fragen wurden während des Vortrages und des Filmes beantwortet. So wollten Vanessa, Marek und Nathalie wissen, wo Münzen und Scheine hergestellt werden. Sie erfuhren, dass die Scheine in der Berliner Bundesdruckerei entstehen. Die Münzen hingegen werden in einer Münzprägeanstalt hergestellt.

Kim, Almira und Jacqueline hatten folgende Frage: Aus welchem Material bestehen Scheine und Münzen? Frau Janssen erzählte ihnen, dass Geldscheine eine Spezialanfertigung aus Baumwolle seien. Euromünzen bestehen aus verschiedenen Metallen. So befindet sich beispielsweise bei der Ein-Euro-Münze außen ein Metallring und innen ein andersfarbiger Metallkern.

Das fanden Justin, David und Paul interessant. Somit wollten sie genauer erfahren, wie Münzen hergestellt werden. In einem Film konnten sie sehen, wie ein Metallring und ein Metallkern in einer Maschine durch viel Druck zusammengepresst werden. Anschließend wurde ein Motiv hineingeprägt.

Aber wie entsteht ein Fünf-Euro-Schein? Das interessierte Leon, Tom und Lukas. Sie erfuhren, dass das Spezialpapier für Geldscheine in einer großen Maschine bedruckt wird. Nach dem Druck wird das Papier in kleine Scheine geschnitten und gebündelt. Jeder Schein besitzt verschiedene Sicherheitsmerkmale. Das konnten die Schüler bei einem echten Schein feststellen. Jeder durfte einmal einen 500-Euro-Schein in den Händen halten. Olga Hartwig zeigte ihnen genau, wo diese Merkmale zu finden sind. Marita, Deike, Lara und Klaudia fanden das sehr spannend.

Was passiert eigentlich mit „altem“ Geld? Diese Frage hatten Jan, Fabian und Elias. Eva-Maria Janssen erklärte den Schülern, dass das Geld in der Zentralbank sortiert wird. Kaputte und sehr schmutzige Scheine werden aussortiert, geschreddert und dann in kleine Briketts gepresst. Diese landen in einer Müllverbrennungsanlage und werden dort verbrannt. Einen alten, kaputten Zehn-Euro-Schein hatte Eva-Maria Janssen den Schülern mitgebracht.

Nachdem alle Fragen der Schüler beantwortet waren, gab es für jedes Kind ein Getränk und eine Milchschnitte zur Stärkung. Am Ende waren sich alle Kinder einig: Das war ein toller Besuch!

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