Schülerbeiträge

Völlenerfehn

Grundschüler lernten viel über Stauden

Die 4 a aus Völlenerfehn machte ein Erinnerungsfoto bei ihrem Ausflug. Bild: privat

Von der Klasse 4a

Vierklässler aus Völlenerfehn haben die Staudengärtnerei Mühring besucht. Die Jungen und Mädchen sahen sich in den Gewächshäusern um und erfuhren einiges über Pflanzen und Rehe.

Völlenerfehn - Vor zwei Jahren hat die Staudengärtnerei Mühring aus unserem Dorf Völlenerfehn 500 Stauden für das grüne Klassenzimmer unserer Grundschule gespendet und mit unserer Klasse eingepflanzt. Das war eine tolle Aktion, über die im General-Anzeiger berichtet wurde. Jetzt wollten wir, die Schüler der Klasse 4a, wissen, wo die Stauden gewachsen sind.

Am 5. April besuchten wir die Staudengärtnerei. Dort arbeiten 16 Leute. Gerhard Mühring führte uns herum. Er erklärte viel über Pflanzen und sagte, dass es in der Gärtnerei 3500 verschiedene Arten gibt. „Die Blumen sind wunderschön und duften“, sagte Kiara. Wir lernten, dass ein Mammutbaum 2000 Jahre alt und 100 Meter hoch werden kann.

„Rehe sind sehr schlau“

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An dem Morgen sah Gerhard Mühring neun Rehe auf dem Gelände. Er berichtete von Fraßschäden durch Rehe. „Rehe sind tolle Tiere, aber in der Gärtnerei werden sie nicht gerne gesehen. Sie machen viel kaputt“, sagte er. „Gerhard Mühring zeigte uns das Chaos, das die Rehe gemacht hatten. Die Rehe sind sehr schlau, die giftigen Pflanzen, die bitter schmecken, ließen sie stehen“, bemerkte Alessandra.

„Warum liegen so viele Blätter auf einigen Pflanzen?“, fragte Olivia. „Damit die Pflanzen im Winter nicht kaputt gehen“, vermutete Jannik richtig. Mirja bemerkte: „Selbst wenn es -10 Grad Celsius ist, fühlen sie sich wohl und geschützt.“

„Wir haben auch sehr giftige Pflanzen“

Dann waren wir in einem Gewächshaus und sahen uns dort unterschiedliche Stauden an, wie Stiepa, Frauenmantel, Blaukissen, Saphirsprudel, Potenzilla, Anemone, Lavendel, Schaumblüte, Kamelie und Waldmeister. Johanna bemerkte: „Im Gewächshaus war es sehr warm.“

Gerhard Mühring sagte: „Wir haben auch sehr giftige Pflanzen. Wenn man ihre Früchte isst, dann ist man tot.“ Auf dem Gelände steht aber auch ein ungiftiger Mandarinenbaum mit kleinen Früchten und Blüten.

Nach der Führung frühstückten wir in einem Gewächshaus. Zum Abschluss machten wir Fotos mit Gerhard Mühring. Nach einem schönen Vormittag kamen wir wieder bei der Schule an.

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