Schülerbeiträge

Holtermoor/Leer

Reporter-Ausflug zu den Lebensrettern

Die Klasse 3a hat bei ihrem Ausflug viel über den Beruf des Rettungssanitäters gelernt. Bild: privat

Von der Klasse 3 a

Grundschüler aus Holtermoor haben die DRK-Rettungswache in Leer besucht. Die Kinder der Klasse 3 a lernten bei ihrem Ausflug, was ein Notfallsanitäter bei der Arbeit macht. Außerdem durften sie sich in einem Einsatzwagen umschauen.

Holtermoor/Leer - Die Kinder der 3a der Grundschule Holtermoor haben bei dem Projekt „Lese-Leuchten“ mitgemacht. Als Kinderreporter besuchten sie die DRK-Rettungswache in Leer an der Heisfelder Straße. Sie haben den stellvertretenden Rettungsdienstleiter, Claus Cassens, interviewt und aufmerksam seinen spannenden Antworten und Erklärungen zugehört. Lenia, Nalin, Paula, Leander und Milana haben die Notizen aller Kinder gesichtet und zu einem Bericht zusammengefasst:

Seit 1954 leistet das DRK den Rettungsdienst im Landkreis Leer. Der Geschäftsführer heißt Hary Feldmann. Im vergangenen Jahr gab es 26 600 Einsätze.

Notfallsanitäter arbeiten abwechselnd Tag und Nacht

Will man Notfallsanitäter werden, muss man 18 Jahre alt sein und gesund. Man darf zum Beispiel nicht farbenblind sein. Als wir bei der Rettungswache ankamen, war Unterricht. Das Haus ist nämlich auch eine Schule für Notfallsanitäter. Auch ausgelernte Notfallsanitäter üben dort immer wieder, wie man Leuten in der Not hilft.

Die Notfallsanitäter arbeiten abwechselnd Tag und Nacht, zum Beispiel von 7 bis 19 Uhr. Dann werden sie abgelöst. Wenn sie keinen Einsatz haben, räumen sie die Rettungswagen auf und prüfen alle Geräte. Die durften wir uns im Wagen anschauen.

Auch Rettungswagen können „geblitzt“ werden

Im Aufenthaltsraum hängen Fotos von allen Mitarbeitern. Wir haben erfahren, dass die Notfallsanitäter auch sehr mitgenommen sein können, wenn sie nachts zu schlimmen Notfällen gerufen wurden.

Wenn am Rettungswagen das Martinshorn zu hören ist und das Blaulicht blinkt, haben die Retter es auf ihren Fahrten sehr eilig. Auch sie können „geblitzt“ werden, müssen aber keine Strafe zahlen. Trotzdem müssen auch sie immer vorsichtig fahren. Sonst zahlen auch sie Strafen. In großer Not dürfen Hubschrauber benutzt werden.

Sanitäter sind immer hilfsbereit. Wir hatten einen interessanten und aufregenden Tag!

zur mobilen Webseite

Die Online-Angebote der Zeitungsgruppe Ostfriesland

© ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH - Made with newsdirect