Schülerbeiträge

Saterland

Schüler sahen sich auf der Mülldeponie um

Die Kinder stellten sich an einem Müllcontainer zum Gruppenbild auf. Bild: Privat

Von der Klasse 3 a

Drittklässler der Marienschule in Strücklingen lernten, was auf dem Gelände in Sedelsberg alles passiert. Die Nachwuchsreporter stellten viele Fragen. Sie erfuhren unter anderem, wie hoch der Müllberg eigentlich ist.

Saterland - Wir, die Kinder der Klasse 3 a der Marienschule Strücklingen, machten im Rahmen des GA-Projektes „Lese-Leuchten“ mit unseren Lehrerinnen Frau Tanja Henken und Frau Rike Brauns einen Ausflug zur Mülldeponie nach Sedelsberg.

Frau Hildegard Rolfes vom Landkreis Cloppenburg hat uns alles gezeigt und führte uns Jungen und Mädchen als Erstes zu einer großen Waage, auf die wir uns alle stellen durften. Zusammen wogen wir 620 Kilogramm. Eigentlich werden dort natürlich keine Kinder gewogen, sondern Lastwagen oder Hänger mit Müll. So kann die genaue Menge an Müll festgestellt werden.

Anschließend ging es zum Anmeldehäuschen. Dort waren mehrere Bildschirme, auf denen man sah, was die Autofahrer gerade machen. Den Autofahrern wird dort auch erzählt, wo sie den Müll hineinwerfen und wie viel sie für den mitgebrachten Müll bezahlen müssen. Danach sind wir zu den Abfallcontainern gegangen. Für jede Art von Müll – zum Beispiel Holz, Gartenabfälle oder Altmetall – gibt es einen Container. Wir durften auch in die Container gucken. Bei vielen Dingen haben wir gestaunt, dass sie als Müll weggeworfen wurden.

Zum Schluss durften wir sogar auf den großen Müllberg laufen. Das war ganz schön anstrengend, denn der Berg ist 47 Meter hoch. Frau Rolfes erklärte uns, dass der Müll aus den Haushalten nicht direkt auf den Müllberg kommt, sondern zuerst nach Wiefels (Landkreis Friesland) in die Müllverwertungsanlage geht. Der Müll wird dort so verwertet, dass nur noch 20 Prozent wieder zurück zur Mülldeponie nach Sedelsberg kommen.

Wir durften dabei zusehen, wie ein Radlader den verarbeiteten Müll auf einen Haufen schichtete. Dort oben hat es sehr gestunken und wir haben uns alle die Nase zugehalten. Der Müllberg wird zum Schluss mit einer Sandschicht bedeckt und darf bis zu 63 Meter hoch werden. Über die Müllmenge haben wir sehr gestaunt und uns vorgenommen, darauf zu achten, möglichst wenig Müll zu produzieren.

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