Schülerbeiträge

Strücklingen/Idafehn

Grundschüler lernten einiges zum Thema Geld

Das Bild zeigt die Grundschüler der Klasse 3 b der Marienschule Strücklingen mit ihrer Lehrerin Monika Olling (hinten rechts) und Eva-Maria Janssen (hinten links) von der Raiffeisenbank Idafehn. Bild: privat

Von der Klasse 3 b

Die Kinder der Klasse 3 b der Grundschule Strücklingen hatten viel Freude bei ihrem Besuch in der Raiffeisenbank Idafehn

Strücklingen/Idafehn - Die Klasse 3 b der Marienschule Strücklingen  nimmt am GA-Projekt „Lese-Leuchten“ teil. Im Rahmen dieses Grundschulprojektes durften wir mit unserer Lehrerin Monika Olling die Raiffeisenbank in Idafehn besuchen.

Eva-Maria Janssen empfing uns in der Eingangshalle. Sie führte uns nach oben in den Sitzungssaal und erzählte uns vom Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Dann erklärte uns Frau Janssen die Geschichte des Geldes und zeigte uns einen Film dazu. Bevor das Geld erfunden wurde, tauschte man seine Waren. Man tauschte zum Beispiel fünf Fische gegen einen Tonkrug.

Fische eignen sich aber nicht gut, denn sie werden schnell schlecht. Darum nahm man das schöne Gehäuse der Kaurischnecken. Dies war aber wegen der Fälschungsmöglichkeiten gefährlich. Auch Salz nahm man als Tauschmittel. Salz war auch nicht geeignet, weil es nicht nass werden durfte. Später  kam man dann zum Gold  als  Zahlungsmittel und dann  zur  Goldmünze. Das war die Geburt des Geldes.

Zuerst wurde jede einzelne Münze in Handarbeit hergestellt – bis man Maschinen erfand, die dies übernehmen konnten. Von da an konnte man viele Münzen an einem Tag herstellen. Bei größeren Beträgen waren die Münzen zu schwer. Deshalb wurde das Papiergeld erfunden.

Wie heute Geld hergestellt wird, ist ein großes Geheimnis, damit niemand Geld möglichst gut fälschen kann. Große Maschinen drucken das Geld mit verschiedenen Sicherheitsmerkmalen, die Frau Janssen uns an einem 500-Euro-Schein gezeigt hat. Geldscheine sind eine Spezialanfertigung aus Baumwolle.

In der Zentralbank wird Geld sortiert. Kaputte oder sehr schmutzige Scheine werden aussortiert, geschreddert und dann zu kleinen Briketts gepresst. Diese landen in einer Müllverbrennungsanlage und werden dort verbrannt.

Zum Schluss besichtigten wir den Tresor. Dort befand sich auch die Geldzählmaschine. Alles ist sehr gut gesichert. Auch die Geldautomaten sahen wir uns von hinten an. Wenn der Automat ein Problem hat, kann man zum Schalter gehen und Bescheid sagen.

Nachdem alle unsere Fragen beantwortet waren, machte Frau Janssen noch ein Schätzspiel mit uns: Sie zeigte uns eine Tüte mit geschreddertem Geld und wollte den ehemaligen Geldbetrag wissen. Birte und Gerrit gewannen dieses Spiel und bekamen als Preis ein kleines Präsent. Es waren 2500 Euro, die zerkleinert in dieser Tüte waren.

Am Ende des Besuchs gab es für jedes Kind eine Zeugnismappe, ein Getränk und eine Milchschnitte zur Stärkung. Wir haben ganz viel gesehen und viel dazugelernt. Uns hat der Besuch in der Bank sehr gut gefallen.

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