Schülerbeiträge

Strücklingen

Schüler waren dem Bäckerhandwerk auf der Spur

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Die Schüler der Klasse 3 a der Marienschule Strücklingen haben die Bäckerei Kordes besucht. Sie schauten Bäckermeister Siegbert Kordes bei der Arbeit zu und sammelten viele Informationen rund um die Arbeit in der Backstube. Bilder: privat
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Von der Klasse 3 a

Die Klasse 3a der Grundschule Strücklingen besuchte die Backstube von Siegbert Kordes.

Strücklingen - Am 27. Januar besuchten die Kinder der Klasse 3a der Marienschule Strücklingen anlässlich des Projektes „Lese-Leuchten“ die Bäckerei Kordes. Ausgerüstet mit ihren Reporterausweisen und Notizblöcken gewannen sie viele Eindrücke und Informationen über die traditionelle Bäckerei und den Beruf des Bäckermeisters.

Julian, Finn und Lisa interessierten sich sehr für die Geschichte der Bäckerei: Die Bäckerei Kordes gibt es schon seit 1924, also 90 Jahre, und sie besteht in der dritten Generation. Ganz früher gab es in Strücklingen sogar sechs Bäckereien. Der Bäckermeister heißt Siegbert Kordes und er backt ganz allein Brötchen und Brote. Sein Vater war Bäcker und hat zu Siegbert gesagt: „Du musst unbedingt Bäcker werden. Das ist ein ganz toller Beruf.“ Siegbert Kordes hat uns erzählt, dass man seinen Beruf lieben muss, um ihn gut zu machen. Er ist gerne Bäcker.

Hannah und Lea haben sich in der Backstube sehr aufmerksam umgeschaut: Als wir in die Backstube kamen, wurde gerade das Saterländer Krustenbrot gebacken. Es braucht 220 Grad Celsius Hitze. Es roch sehr lecker!

Wir durften auch den Gärraum anschauen: Es ist ein sehr warmer Raum. Dort gehen die Brötchen auf, denn Hefe arbeitet bei Wärme. Der Ofen ist 2,10 Meter lang und hat einen Ventilator. In der Bäckerei gibt es auch einen riesigen Rührmixer.

Wie man Schwarzbrot backt, wollten Marlon und Maike ganz genau wissen: Für das Schwarzbrot kommen ein ganzer Sack Roggenvollkornschrot und dann zwei Eimer heißes Wasser für fünf Stunden in die Knetmaschine. Danach gibt man noch Sauerteig, Salz, Hefe und Gerstenmalz dazu. Alles wird eine halbe Stunde lang geknetet. Früher hat das Abbacken des Schwarzbrotes 24 Stunden gebraucht, heutzutage braucht es sechs Stunden im Ofen.

Jonathan, David, Florian und Thilo hat es Spaß gemacht, zusammen mit dem Bäcker Brötchen zu backen: „Unsere Brötchen mussten nur 14 Minuten im Ofen bleiben.“ Erstaunt waren die Schüler über die Arbeitszeiten von Siegbert Kordes. Der Bäcker muss in der Woche um 4 Uhr, am Sonnabend um 2.30 Uhr und am Sonntag um 5 Uhr aufstehen.

Asarel hat sich nach der Kleidung eines Bäckers erkundigt und war, wie viele Kinder der Klasse, von dem Beruf fasziniert: „Seine Arbeitskleidung besteht aus einer Bäckerhose, einer Schürze, einem T-Shirt und einer Bäckermütze“, sagt er, und weiter: „Das Brot hat super geschmeckt und wir haben zwei Brötchen geschenkt bekommen. Wenn ich 18 bin, will ich auch da arbeiten, mit dem Ofen und dem warmen Raum. Ich denke, ihr solltet auch die Bäckerei Kordes besuchen.“

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