Schülerbeiträge

Holtermoor/Ramsloh

Grundschüler drehten Runden auf der Kartbahn

Das Bild zeigt die Grundschüler mit Klassenlehrerin Kathrin Klaasen (hinten, 2. von links) und den Kartbahninhabern Jochen und Anna Kruse (hinten, 2. und 3. von rechts). Außerdem haben die Praktikantin Wiebke Flügge (hinten links) und der Lehrer Frank Fokken (rechts) den Ausflug begleitet. Bild: Privat

Von der Klasse 3 a

Drittklässler aus Holtermoor nahmen die Anlage in Ramsloh genau unter die Lupe. Die Nachwuchsreporter stellten den Inhabern Anna und Jochen Kruse jede Menge Fragen. Sie erfuhren sogar, was so ein Gefährt kostet.

Holtermoor/Ramsloh - Die Klasse 3 a der Grundschule Holtermoor hat vor den Herbstferien am Projekt „Lese-Leuchten“ des General-Anzeigers teilgenommen. Im Rahmen dieses Grundschulprojektes besuchten die Schüler die Kartbahn in Ramsloh. Dort wurden sie von den Inhabern Anna und Jochen Kruse herzlich begrüßt. Die beiden führten die Klasse über die Anlage und beantworteten ausführlich alle Fragen.

So wollten zum Beispiel Niko, Malte und Luca wissen, wie sie auf die Idee gekommen sind, eine Kartbahn zu eröffnen und wie lange es gedauert hat, die Bahn zu bauen. Daraufhin antwortete Jochen Kruse, dass sich der Umbau der alten Fabrikhalle im Jahre 1996 zu einer Indoor-Kartbahn eher durch Zufall ergeben hatte und die Bauzeit damals etwa sieben Monate betragen hat.

Nun interessierte Hakr und Simon aber doch, wer damals die Ehre hatte, als Erster eine Runde mit einem Kart zu drehen. Jochen lachte und antwortete, dass er der erste Erwachsene war und sein Sohn Max das erste Kind, das auf der Kartbahn fahren durfte. Carolin, Anna-Maria, Alice und Lena interessierten sich dafür, wie lang die Kartbahn ist und wie schnell die Karts überhaupt fahren können. Sie erfuhren, dass die Indoor-Kartbahn Ramsloh eine Gesamtlänge von 450 Metern hat und die Karts bis zu 60 Stundenkilometer schnell fahren können.

Marlon, Tom, Fynn-Luca und Ibrahim wollten wissen, ob es besondere Schutzkleidung oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen auf der Strecke gibt. Jochen erzählte, dass die Mindestgröße, um ein Kart sicher bedienen zu können, 1,35 Meter beträgt. Außerdem muss man eine Sturmhaube und einen Helm tragen. Kinder müssen für das Fahren der Bambini-Karts zusätzlich eine Nackenstütze zum Schutz für ihren Rücken tragen. Jannik, Yanneck und Raoul interessierten sich für den Motor, den Tank und wie viel so ein Kart überhaupt kostet. Sie hörten von Jochen, dass die Karts mit einem Benzinmotor und einem 10-Liter-Tank ausgestattet sind und etwa 4000 bis 5000 Euro kosten.

Celina R., Sophia und Celina K. wollten wissen, wie oft die Karts repariert werden müssen. Jochen sagte ihnen, dass alle Karts täglich kontrolliert werden und etwa dreimal im Jahr ein Reifenwechsel durchgeführt wird. Andere Reparaturen sind unregelmäßig, je nachdem, wann etwas kaputt geht.

Nachdem alle Fragen der Schüler beantwortet waren, liefen alle gemeinsam die 450 Meter lange Bahn ab und dann wurde es ernst. Wer Lust hatte, durfte tatsächlich einmal Sturmhaube und Helm aufziehen und eine Runde ganz alleine Kart fahren. Fast alle haben sich getraut und hatten sehr viel Spaß dabei!

Ganz zum Schluss mussten dann auch noch die Lehrer Kathrin Klaasen und Frank Fokken herhalten und lieferten sich unter lauten Anfeuerungsrufen der Schüler ein knappes Rennen auf der Bahn.

Zur Stärkung gab es nach dieser Aufregung für die kleinen Rennfahrer Getränke und Kekse und einen Aufkleber der Indoor-Kartbahn zur Erinnerung an dieses tolle Erlebnis. Alle waren begeistert und einer Meinung: „Hier kommen wir bald wieder her zum Kartfahren!“

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