Oberledingerland
Papenburg/Oberledingerland
24.04.2012
"Wir sind absolut kein Verein von Traurigkeit"

Rund 50 Freunde und Förderer der Elterninitiative waren zur Jubiläumsfeier ins Jugendgästehaus der Johannesburg in Papenburg gekommen.
Papenburg/Oberledingerland - Sabine Neemann musste am Freitagnachmittag zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen - und das gleich in doppelter Hinsicht. Neemann konnte rund 50 Freunde und Förderer der Elterninitiative Kinderkrebs nördliches Emsland und Umgebung im Jugendgästehaus der Johannesburg in Papenburg begrüßen - zu einem freudigen Ereignis und in neuer Funktion. Der Verein feierte nämlich sein zehnjähriges Jubiläum. Und Neemann gab ihren Einstand als Vorsitzende. "Ich bin erst seit zwei Tagen im Amt", erklärte die Ihrhoverin. Die ehemalige Schriftführerin ist Nachfolgerin von Renate Graß, die aus privaten Gründen zurückgetreten war. "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, weil wir alle ganz eng zusammenarbeiten und als Team auftreten", sagte Neemann.
Deutlich wurde das auch bei einem Vortrag von Kassenwartin Heidi Pankla-Langen, die den Gästen die ehrenamtliche Vereinsarbeit erläuterte. Außer den regelmäßigen Treffen und vielen Veranstaltungen bietet die Elterninitiative unter anderem Seminare und finanzielle Unterstützung für Familien mit krebskranken Kindern aus dem Emsland und dem Oberledingerland an. "Gesundheit kann man zwar nicht kaufen, aber wir können Betroffenen und ihren Angehörigen durch Spenden den Weg etwas erleichtern", sagte Pankla-Langen. "Natürlich gehören auch Mitgefühl, Angst und Sorge zum Alltag - aber wir sind absolut kein Verein von Traurigkeit." Das können die mehr als 90 Mitgliedsfamilien beim Sommerfest, das Anfang Juni in Meppen geplant ist, beweisen. "Es wird einen Zirkus und Theater geben", sagte Sabine Neemann. "Die Kinder wollen schließlich Spaß haben und etwas erleben."
Deutlich wurde das auch bei einem Vortrag von Kassenwartin Heidi Pankla-Langen, die den Gästen die ehrenamtliche Vereinsarbeit erläuterte. Außer den regelmäßigen Treffen und vielen Veranstaltungen bietet die Elterninitiative unter anderem Seminare und finanzielle Unterstützung für Familien mit krebskranken Kindern aus dem Emsland und dem Oberledingerland an. "Gesundheit kann man zwar nicht kaufen, aber wir können Betroffenen und ihren Angehörigen durch Spenden den Weg etwas erleichtern", sagte Pankla-Langen. "Natürlich gehören auch Mitgefühl, Angst und Sorge zum Alltag - aber wir sind absolut kein Verein von Traurigkeit." Das können die mehr als 90 Mitgliedsfamilien beim Sommerfest, das Anfang Juni in Meppen geplant ist, beweisen. "Es wird einen Zirkus und Theater geben", sagte Sabine Neemann. "Die Kinder wollen schließlich Spaß haben und etwas erleben."

Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel
Sie können maximal 1500 Zeichen eingeben.