Region

Aurich
30.03.2012

Landschaft stellt "Gezeitenkonzerte" vor

Landschaftsdirektor Dr. Rolf Bärenfänger (von links), Prof. Matthias Kirschnereit und Landschaftsrat Jann Berghaus.
Landschaftsdirektor Dr. Rolf Bärenfänger (von links), Prof. Matthias Kirschnereit und Landschaftsrat Jann Berghaus.

Von Karin Lüppen

Vom 21. Juni bis zum 7. September soll es mindestens zehn Auftritte namhafter Künstler geben. Bei dem Pressegespräch war am Donnerstag der neue künstlerische Leiter, der Pianist Matthias Kirschnereit, dabei.
Aurich - Ein neuer Name und ein neues Gesicht - die Ostfriesische Landschaft stellte am Donnerstag die Veranstaltungsreihe "Gezeitenkonzerte" und deren künstlerischen Leiter Prof. Matthias Kirschnereit aus Hamburg vor. Nach den juristischen Auseinandersetzungen mit der Familie König um den Musikalischen Sommer in Ostfriesland wolle die Landschaft nun nach vorne blicken, sagte Landschaftsdirektor Dr. Rolf Bärenfänger.

Der Blick geht zum 21. Juni. Dann sollen die "Gezeitenkonzerte" beginnen, die Reihe wird bis zum 7. September dauern. "Mindestens zehn, eventuell 20 Konzerte", sollten es werden, sagte Kirschnereit. Er habe bereits Zusagen, unter anderem vom Violinisten Christian Tetzlaff und von der Pianistin Vilde Frang aus Norwegen. Er selber werde sich ebenfalls vor Publikum ans Klavier setzen, versprach Kirschnereit: "Das gehört einfach dazu. Ich bin zuallererst Musiker."

Kirschnereit freut sich auf die neue Aufgabe

Matthias Kirschnereit sei für die Landschaft ein Glücksfall gewesen, sagte Landschaftsrat Helmut Markus. "Er steht mit beiden Beinen in Norddeutschland und spielt mit beiden Händen in der ganzen Welt", sagt er in Anspielung auf dessen Professur in Rostock. Der Pianist selbst versicherte, dass er Ostfriesland von mehreren Konzerten, unter anderem in Esens und Wittmund, kenne. Er freue sich auf die neue Aufgabe. Bei seinen ersten Kontakten sei er überrascht gewesen, wie viele offene Türen er einlaufe, berichtete er. Es gebe unter bekannten Künstlern etliche, die gerne bei einem kleinen Festival auftreten wollten, das in kleinem Rahmen den Kontakt zum Publikum biete, sagte er.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Freitag, 30. März, im General-Anzeiger.

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