Saterland-Barßel
Elisabethfehn
03.03.2012
"Wahnsinnige Freude" nach verwirklichtem Traum
Elisabethfehn - Manches Honigkuchenpferd hätte einpacken können, so sehr strahlte der Elisabethfehner Pastor Thomas Perzul am Freitagnachmittag bei der offiziellen Eröffnung der neuen Kinderkrippe am Jona-Kindergarten seiner Kirchengemeinde. "In mir ist wahnsinnige Freude", sagte er und fügte an: "Wer die Entstehungsgeschichte dieses wunderbaren Ortes verfolgt hat, der weiß, wie dankbar ich über den heutigen Tag bin."
Nur in leisen Andeutungen schimmerten die Anstrengungen und Enttäuschungen durch, die auf dem Weg bis zum Gelingen des Projektes zu meistern waren, welche Widerstände es aus dem Weg zu räumen galt: Den ersten Antrag hatte der Verwaltungsausschuss - vor allem mit CDU-Stimmen - abgelehnt, weil die Bedarfszahlen angeblich nicht stimmten oder nicht ausreichend seien. Perzul hatte daraufhin vor zwei Jahren in einem öffentlichen Brief im ökumenischen Gemeindeblatt noch einmal für seine Herzensangelegenheit geworben und dafür teils heftige Kritik einstecken müssen, etwa vom katholischen Pfarrer Herbert Przygoda, der ihm "Vertrauensmissbrauch" vorgeworfen hatte. Erst im zweiten Anlauf gelang es, die Mehrheit von Verwaltungsausschuss und Gemeinderat zu überzeugen.
Über all dies verlor am Freitag keiner der Verantwortlichen ein Wort. Vergessen? Nein. Vergeben? Ja. Schließlich war es der Tag der Freude über das, was - wenngleich hart errungen - gelungen war. Gelöst, erleichtert, glücklich dankten etwa Perzul und Kindergartenleiterin Heike Pieper den Entscheidungsträgern, die das 370 000 Euro teure Projekt bewilligt hatten. Das Land hatte 217 000 Euro bezahlt, Kreis und Gemeinde jeweils 74 000 Euro beigesteuert.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Sonnabend, 3. März, im General-Anzeiger.
Nur in leisen Andeutungen schimmerten die Anstrengungen und Enttäuschungen durch, die auf dem Weg bis zum Gelingen des Projektes zu meistern waren, welche Widerstände es aus dem Weg zu räumen galt: Den ersten Antrag hatte der Verwaltungsausschuss - vor allem mit CDU-Stimmen - abgelehnt, weil die Bedarfszahlen angeblich nicht stimmten oder nicht ausreichend seien. Perzul hatte daraufhin vor zwei Jahren in einem öffentlichen Brief im ökumenischen Gemeindeblatt noch einmal für seine Herzensangelegenheit geworben und dafür teils heftige Kritik einstecken müssen, etwa vom katholischen Pfarrer Herbert Przygoda, der ihm "Vertrauensmissbrauch" vorgeworfen hatte. Erst im zweiten Anlauf gelang es, die Mehrheit von Verwaltungsausschuss und Gemeinderat zu überzeugen.
Über all dies verlor am Freitag keiner der Verantwortlichen ein Wort. Vergessen? Nein. Vergeben? Ja. Schließlich war es der Tag der Freude über das, was - wenngleich hart errungen - gelungen war. Gelöst, erleichtert, glücklich dankten etwa Perzul und Kindergartenleiterin Heike Pieper den Entscheidungsträgern, die das 370 000 Euro teure Projekt bewilligt hatten. Das Land hatte 217 000 Euro bezahlt, Kreis und Gemeinde jeweils 74 000 Euro beigesteuert.
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