Oberledingerland

Ostrhauderfehn
13.09.2010

Kaninchenzuchtverein I 44 wird 50 Jahre

Der Vorstand im Jubiläumsjahr 2010 (stehend von links). Friedrich Prins, Matthias Wallschlag, Wilfried Lüken, Johann Stratmann, Wilma und Dieter Prins, Bernhard Lüken sowie Ahlrich Hamel. Sitzend von links: Ernst-Otto Eichhorn, Johann Pruin, Reinhold Leenders, Johann Hamel, Gerhard Lindner, Alberdine Klaahsen.
Der Vorstand im Jubiläumsjahr 2010 (stehend von links). Friedrich Prins, Matthias Wallschlag, Wilfried Lüken, Johann Stratmann, Wilma und Dieter Prins, Bernhard Lüken sowie Ahlrich Hamel. Sitzend von links: Ernst-Otto Eichhorn, Johann Pruin, Reinhold Leenders, Johann Hamel, Gerhard Lindner, Alberdine Klaahsen.

Von Rudi Meyer

Der Club aus Ostrhauderfehn blickt auf fünf ereignisreiche Jahrzehnte zurück. Am 18. September soll ab 19 Uhr in der Gaststätte "Zur alten Schleuse" ein großes Jubiläumsfest stattfinden. 250 Personen haben sich bereits angemeldet.
Ostrhauderfehn - 50 Jahre Kaninchenzuchtverein Ostrhauderfehn, das sind auch fünf Jahrzehnte Privatinitiative von Vereinsmitgliedern. 1960 wurde der Verein von Ludwig Hanken, Meinhard Noormann, Heinrich Olthuis, Johannes Betz, Helmerich Möhlmann, Johann Weerts, Albert Neemann, Wilhelm Mühring und Alwin Noormann gegründet. Meinhard Noormann wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Vereinslokal wurde die Gaststätte Priet in Holterfehn.

Die erste Lokalschau fand im Dezember 1961 statt. "Da die Kasse des Vereins damals nicht gut gefüllt war, mussten die Mitglieder für den Großteil der Kosten aufkommen", berichtet Pressewart Johann Hamel. Bereits ein halbes Jahr später konnte eine Jugendgruppe gegründet werden. Da viele Mitglieder des Vereins aus Holterfehn kamen, änderte man den Namen auf Kaninchenzuchtverein auf I 44 Holter-Ostrhauderfehn. 1999 änderte man den Namen noch einmal. Es entstand die heute noch gültige Vereinsbezeichnung "Kaninchenzuchtverein I 44 Ostrhauderfehn".

Nicht immer verlief das Clubleben harmonisch. Nach Unstimmigkeiten mit dem damaligen Vereinswirt Priet wechselte man im September 1964 zu Oskar Schön, heute "Zur alten Schleuse", von Holterfehn nach Ostrhauderfehn. Freud und Leid lagen auch 1980 dicht beieinander. Die Feier zum 20-jährigen Bestehen des Vereins im Saal Bilker in Ostrhauderfehn war ein großer Erfolg. Im gleichen Jahr brannte aber auch der Saal der Vereinsgaststätte ab. Die Mitglieder entschlossen sich spontan, in Eigenleistung eine eigene Ausstellungshalle zu bauen. Nach einem Jahr Bauzeit war die Halle im Sommer 1982 fertig. Der Kreisverband Ostfriesland übertrug den Kaninchenzüchtern die Kreisjugend-Jungtierschau mit mehr als 450 Tieren.

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