Oberledingerland

Völlenerfehn

Polizei geht von Brandstiftung aus

Ein Feuer hatte das Haus stark beschädigt. Bilder: Archiv

Das Feuer, das in einem Wohnhaus in Völlenerfehn rund 400 000 Euro Schaden verursacht hat, wurde gelegt. Die Polizei hat „brandbeschleunigende Mittel“ entdeckt – und sucht nun Zeugen.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist aber beträchtlich.
Völlenerfehn - Nach dem Feuer am 9. März in einem Wohnhaus an der Leipziger Straße in Völlenerfehn hat die Polizei jetzt weitere Ermittlungsdetails bekannt gegeben. Die Beamten gehen von Brandstiftung aus. Es wurde festgestellt, dass das Feuer mit Hilfe von brandbeschleunigenden Mitteln vorsätzlich gelegt wurde, heißt es in einer Mitteilung.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die etwas beobachtet haben. Mit Hinweisen kann man sich bei den Beamten unter der Nummer 0491/976900 melden.

Mehr als 80 Einsatzkräfte waren vor Ort

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Durch den Brand wurde ein Schaden in Höhe von rund 400 000 Euro verursacht. Verletzt wurde bei dem Feuer zum Glück niemand. Die Bewohner waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause.

Während des Einsatzes kämpften die Feuerwehren aus Völlen, Völlenerfehn, Völlenerkönigsfehn, Ihrhove und die Löschgruppe Mitling-Mark gegen die Flammen. Alarmiert wurden auch die Feuerwehr Westrhauderfehn mit ihrer Drehleiter, das Rote Kreuz, der Rettungsdienst, der Energieversorger und die Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Insgesamt rückten 85 Kräfte an.

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