Oberledingerland

Rhauderfehn
25.10.2012

Ein Tag voller Ideen für Fehntjer Touristik

Die Rhauderfehner Touristikfachkräfte Miriam Kulessa (links) und Maike Sanders hatten den Tourismus-Ideentag organisiert und waren hinterher begeistert. Bild: Radtke
Die Rhauderfehner Touristikfachkräfte Miriam Kulessa (links) und Maike Sanders hatten den Tourismus-Ideentag organisiert und waren hinterher begeistert. Bild: Radtke

Von Günter Radtke

Vermieter, Vereine und Gewerbetreibende trafen sich zum Workshop in Rhauderfehn. Sie machten sich Gedanken, wie die Gemeinde künftig in anderen Regionen um Urlauber buhlen kann. Jetzt wird eine Prioritätenliste erarbeitet.

Rhauderfehn - Es ging um Zimmervermittlung und Marketing, um Infrastruktur und um mögliche Projekte, als sich Vermieter, Touristiker, Gewerbetreibende und Vereinsvertreter im Rhauderfehner Rathaus erstmals zum Ideentag rund um den örtlichen Fremdenverkehr trafen. Es wurden viele Ansätze erarbeitet, für die jetzt eine Prioritätenliste aufgestellt werden soll. Ziel der Aktion ist es, Mittel und Wege zu finden, mit denen Rhauderfehn für Urlauber noch ansprechender präsentiert werden kann. Herauskommen könnte dabei zum Beispiel ein neues Pauschalangebot für Angler sowie eine Aussichtsplattform auf einem Windrad. Das berichten Miriam Kulessa und Maike Sanders, die Tourismusfachkräfte der Gemeinde Rhauderfehn. Sie hatten den Ideentag initiiert.

„Es sind sehr viele interessante Dinge zusammengekommen, die jetzt gefiltert werden müssen“, sagt Miriam Kulessa. Bei der Bestandsaufnahme habe sich gezeigt, dass bereits einige wesentliche Punkte aus dem im Jahr 2006 vorgelegten Tourismuskonzept der Gemeinde Rhauderfehn umgesetzt worden seien. Unter anderem seien der damals geforderte Wohnmobilstellplatz geschaffen, der östliche Ortseingang umgestaltet und der Internetauftritt realisiert worden. Für alle Fehntjer Vermieter gibt es jetzt zudem für deren Ferienwohnungen Poster, Türschilder und Werbeaufsteller mit immer wiederkehrenden Motiven.

Auch das Bewerben Rhauderfehns auf Fachmessen, hauptsächlich im Ruhrgebiet, sei nochmals intensiviert worden. „Das ist knüppelharte Arbeit“, erzählt Maike Sanders und freut sich darüber, dass Ostfriesland bei vielen Nordrhein-Westfalen immer noch „so ein gewisses Klingeln in den Ohren“ hervorruft. Sanders: „Weite, frische Luft, Ruhe, Erholung, Radfahren und die Gastfreundschaft der Ostfriesen bis hin zum Familienanschluss, das lieben die Menschen nicht nur aus dem Ruhrgebiet.“ Mit dem Ideentag wollten die beiden Fehntjer Touristikerinnen nach eigenen Angaben einen Prozess für die zukünftige Fremdenverkehrs-Ausrichtung Rhauderfehns in Gang setzen.

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Azureus
25.10.2012 um 14:43 Uhr:
Toll, eine Aussichtsplattform um sich die Maisfelder von oben anzusehen . Oder den Bauern von oben dabei zu betrachten wie er mit der Gülle die Urlaubsluft herstellt .
Einfälle haben die ......
wolf
25.10.2012 um 19:14 Uhr:
Die Bemühungen der Gemeinde finde ich grundsätzlich in Ordnung. Nur, um ein einigermassen touristisches Gebiet zu werden, bedarf es aber noch grosser Anstrengungen. Wir sind jetzt 5 Jahhre hier,
und sehen so manches, aber objektiv ohne grundlos zu meckern.
Mit der Ruhe im Gebiet der Gemeinde ist es teilweise schlecht bestellt.
Ein Beispiel: Maisernte für Biogasanlagen- Muss es denn ausgerechnet den ganzen Sonntag dröhnen und scheppern? Kann man denn nicht mal am Sonntag Ruhe halten? Landwirtschaftliches Gebiet hin oder her, der eine Tag der Ruhe hätte der gesamten Ernte keinen Abbruch getan.
Auch verweise ich auf den Beitrag von Azureus. Seine Beobachtungen stimmen auch.
Wenn ich Menschen hierherziehen will, um Urlaub zu machen, was bestimmt für Alle lukrativ ist, dann muss noch einiges geschehen.

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