Verlagsgeschichte

Die Geschichte des Verlages

1888

Im April 1888 erscheint in Westrhauderfehn die erste Ausgabe des Anzeigers für das Oberledingerland und Nachbargebiet. Die Zeitung erscheint dreimal die Woche - dienstags, donnerstags und sonnabends. Herausgeber ist der Fehntjer Harm de Vries. Gedruckt wird die Zeitung zunächst in einer von Harm de Vries teilweise gepachteten Scheune.

1901

Harm de Vries erwirbt von Friedrich Ohlthaver das 1892 auf dem Grundstück Untenende 21 errichtete Gebäude und verlegt seinen Betrieb dorthin. Noch heute ist es Sitz des Verlages.

1922

Harm de Vries verkauft die Zeitung an die Firma W. Albrecht GmbH, Gummersbach, später Hamburg.

1923

Am 15. April tritt der 1890 in Collinghorst geborene Schriftsetzer und Drucker Siebe Ostendorp in die Firma W. Albrecht GmbH ein und übernimmt die Leitung des Betriebes und der Redaktion des Anzeigers für das Oberledingerland und Nachbargebiet.

1924

Der Anzeiger für das Oberledingerland und Nachbargebiet erhält den Zusatz Nachrichtenblatt für Ostfriesland und oldenburgische Nachbargebiete.

1928

Am 9. Juni 1928 wird im Titelkopf der Zeitung erstmals der Zusatz Fehntjer Blatt geführt.

1930

Es kommt zu einer weiteren Titeländerung der Zeitung in: General Anzeiger Anzeiger für das Oberledingerland und Nachbargebiet. Fehntjer Anzeiger. Unparteiisches Tagesblatt für Ostfriesland und Oldenburg.

1938

Es wird die erste Rotationsmaschine angeschafft.

1945

Am 21. April 1945 erscheint die vorerst letzte Ausgabe des General Anzeigers. Während Siebe Ostendorp in Esterwegen interniert ist, können ab Mai 1945 auf Initiative seiner Tochter Klara und ihres Mannes Günter Engelberg die ersten Druckaufträge nach dem Krieg hereingenommen werden.

1949

Die ersten beiden Probenummern des Fehntjer Blattes , Anzeiger für das Oberledingerland, Saterland und Nachbargebiete erscheinen am 27. Und 28. Oktober 1949.

1951

Ab 1. Oktober 1951 führt das Fehntjer Blatt wieder den Namen General Anzeiger. Die Bezeichnung Fehntjer Blatt wird weiter im Untertitel geführt.

1967

Es wird eine 24seitige Rotationsmaschine gekauft.

1971

Klara Engelberg, geb. Ostendorp übernimmt von ihrem Vater das Unternehmen.

1973

Siebe Ostendorp verstirbt am 7. Oktober 1973 im Alter von 83 Jahren.

1977

Dr. Gerfried Engelberg tritt in die Geschäftsleitung des General Anzeigers ein.

1978

Der General Anzeiger gibt die Wochenzeitungen Von Haus zu Haus und Wochenmarkt heraus.

1979

Beim General Anzeiger wird der Fotosatz eingeführt.

1983

Das Verlagsgebäude, das mittlerweile unter Denkmalschutz steht, wird umgebaut und von Grund auf saniert.

1986

Ab 1. September erfolgt der Druck des General Anzeigers im Druckhaus Leer.

1988

Der General Anzeiger feiert sein 100-jähriges Bestehen.

1993

Das Verlagsgebäude wird wesentlich erweitert.

1995

Herausgabe der Sonntagszeitung Der Wecker für den Landkreis Leer

1996

Die integrierte Datenverarbeitung mit datenbankgestützten Programmen auf Unix-Rechnern wird installiert. Nach Kauf des Nachbargrundstückes wird das Verlagsgebäude um ein Bürohaus mit 25 Arbeitsplätzen erweitert. Inzwischen werden über 120 Mitarbeiter beschäftigt und die Auflage der Wochenzeitungen liegt bei 190.000 Exemplaren pro Woche.

1997

Günter Engelberg verstirbt am 26. März 1997 im Alter von 74 Jahren.

1998

Der General-Anzeiger erscheint im Internet.

2002

Seit dem 1.1.2002 erscheinen General-Anzeiger und Ostfriesen-Zeitung unter der Firma ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH.

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